
Pathologische Glücksspielsucht bedeutet, dass wiederholt und dauerhaft gespielt wird, obwohl sich negative finanzielle, soziale oder psychische Konsequenzen abzeichnen oder bereits vorliegen. Wesentlich sind eine starke gedankliche Beschäftigung mit dem Spielen und eine verminderte Kontrolle über Beginn, Ende und Ausmaß der Spielhandlungen.
In Abgrenzung hierzu können Personen mit gewohnheitsmäßigem Spielen und Wetten ihr Verhalten einschränken, wenn sich negative Auswirkungen oder große Verluste einstellen.
Allerdings ist diese Grenze fließend und viele Spieler bemerken den Übergang zur Sucht zuerst gar nicht. Es ist ein typisches Element der Erkrankung, dass das eigentliche Problemverhalten häufig nicht wahrgenommen, sondern bagatellisiert und verleugnet wird.
Spielfrequenz und Einsatz müssen sich steigern, um noch das gleiche Glücksgefühl und den Nervenkitzel zu bekommen. Im Laufe der Zeit verliert der Spieler die Kontrolle.
Mit dem nachfolgenden Selbsttest können Sie überprüfen, ob Sie eventuell ein problematisches Spielverhalten entwickelt haben. Seien Sie ehrlich zu sich selbst.
Falls Sie mehr als 3 Fragen bei ehrlicher Selbstbefragung mit "Ja" beantwortet haben, ist es möglich, dass Ihr Spielverhalten problematisch ist. Wir empfehlen Ihnen dann, sich bei uns Hilfe und Beratung zu holen.